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Warum funktionieren globale IT-Strategien nicht überall?

Informationstechnologie bezieht sich manchmal auf die Organisation von Informationssystemen (IS), die Technologien, Prozesse, Personen und Fördermechanismen kombiniert, um die Leistung und Effektivität der Organisation zu verbessern. Die IT beeinflusst fast alle Aspekte menschlicher Bemühungen und unterstützt das Management und den Betrieb verschiedener Arten von Organisationen.

Informationstechnologie bezieht sich manchmal auf die Organisation von Informationssystemen (IS), die Technologien, Prozesse, Personen und Fördermechanismen kombiniert, um die Leistung und Effektivität der Organisation zu verbessern. Die IT beeinflusst fast alle Aspekte menschlicher Bemühungen und unterstützt das Management und den Betrieb verschiedener Arten von Organisationen.

Seit den 1960er Jahren ist das Management und der Betrieb von IT zur Verbesserung der organisatorischen Leistung und Effektivität ein Praxisfeld. Zuerst wurde es als Geschäftsdatenverarbeitung und später als Managementinformationssysteme bezeichnet, und das Gebiet wird heute als Informationstechnologie bezeichnet. Laufende Innovationen in der IT und der wachsende weltweite Wettbewerb bringen Schwierigkeiten und Unsicherheiten in die Unternehmensumgebung. Informationssysteme in multinationalen Unternehmen (MNCs) erregen die Aufmerksamkeit sowohl von Praktikern als auch von Wissenschaftlern als entscheidender Faktor für Wettbewerbsvorteile dieser Organisationen.

1989 schlugen Bartlett und Ghoshal das globale Integrations-lokale Reaktionsfähigkeitsmodell vor, das ein einflussreiches Rahmenwerk war, das sich mit internationaler Geschäftsstrategie, Managementbeziehungen und Kontrolle innerhalb von MNCs befasste. Bartlett und Ghoshal stützten sich auf das Modell der globalen Integration und der lokalen Reaktionsfähigkeit, um vier Formen von MNCs vorzuschlagen: Global Corporations (GCs), International Corporations (INCs), Multi-Domestic Corporations (MDCs) und Transnational Corporations (TNCs).

Globale Konzerne (GCs) vermarkten aus wirtschaftlichen Gründen bevorzugt ein standardisiertes Produkt weltweit und konzentrieren die Produktion, Vermarktung, Forschung und Entwicklung auf wenige günstige Standorte. Im Gegensatz dazu zentralisieren internationale Unternehmen (INCs) Produktentwicklungsfunktionen an ihrem Hauptsitz oder an einigen günstigen Standorten und lokalisieren ihr Angebot an kundenspezifischen Produkten. Multi-Domestic Corporations (MDCs) erreichen eine maximale lokale Reaktionsfähigkeit durch die Anpassung ihrer Produkte und Marketingstrategien an die lokalen Bedingungen. In transnationalen Unternehmen (TNCs) schließlich floss der Fluss von Fähigkeiten und Produktangeboten zwischen der Zentrale und der ausländischen Tochtergesellschaft sowie zwischen den ausländischen Tochtergesellschaften selbst. TNCs sollten Kernkompetenzen und wertvolle Fähigkeiten sowohl in der Zentrale als auch in ausländischen Niederlassungen entwickeln.

Art und Funktion der Informationssysteme in einem multinationalen Unternehmen sollten mit der Form der Organisation übereinstimmen. Mit anderen Worten, IT-Strategien hängen von der Art eines MNC ab und können in globale Informationsstrategien (GS), internationale Informationsstrategien (INS), multidomestische Informationsstrategien (MDS) und transnationale Informationsstrategien (TNS) eingeteilt werden. Das Kriterium dieser Kategorisierung war die Notwendigkeit einer multinationalen Integration und lokaler Reaktionsfähigkeit. Die Annahme ist, dass die verschiedenen Formen der multinationalen informationsstrategischen Planung den unterschiedlichen multinationalen IS-Organisationsstrategien entsprechen.

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